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Nachts war mal irgendwann über uns Action, Stühlerücken. Unterbewusst mitgekriegt.
Nachts war mal irgendwann über uns Action, Stühlerücken. Unterbewusst mitgekriegt.
Da wir erst um 10:15 Uhr Meeting
für den Ausflug haben, ist viel Zeit. 5 vor 7 wach, den Schweinehund besiegt
und runter zum Stretching und anschließend ein bisschen Gymnastik – naja,
sehr einfallsreich ist es nicht, aber sinnvoll schon.
Um 8 ist es hier noch
stockdunkel.
Schön gefrühstückt bei der
Anfahrt zum Hafen, mit Nebel in den Tälern und auf der Stadt, Anfahrt auf eine
Mauer. Die muss ca 10 m hoch sein, im Vergleich zu einem Bus.
Leider hatte ich den Foto
nicht mit. Wir liegen im Nichts. Das ist erst vor 4 Jahren gebaut worden. Ein
Zelt, ein Laster mit dem Laufsteg, Abladen, einrichten, dauert alles. Busse
kommen, 30 Stück.
Wir haben den Ausflug Luanco
und Aviles, 4 Std, 39$ oder 35€ pP. Herdenausflug.
Sie werben für ihre Ausflüge
als ersten Punkt: Sie kommen mit den ersten vom Schiff. Das ist gelogen. Die
ersten gehen, das ist die komplette Filmcrew, es wird öffentlich angesagt, dass
man individuell raus darf, dann gehen wir zu unserem Treffpunkt zum Theater. Da
treffen sich heute aber alle Ausflüge um 10:15 Uhr. Wir sind Gruppe 8 und
müssen uns nach unten setzen. Da ist es langweilig. Weil wir 10 min zu früh
waren, hocken wir im dunklen Theater eine halbe Stunde lang, bis wir als letzte
aufgerufen werden.
Um 10:45 startet der Ausflug,
wie auf dem Ticket angegeben.
Nette Reiseleiterin, die so
nach den engl. Worten sucht wie wir auch, wenn wir viel erzählen müssen. Am Bus
steht "mit wifi". Es funktioniert aber nicht, und mein Handy ist leer.
Asturien: Provinz mit nur
einem Distrikt, gestern Galizien hat z.B. vier. Alles grün, da 165 Regentage
im Jahr. 1 Mio. Einwohner im Gebiet. Die Stadt Gijon hat 274 000.
Der Hafen seit 1907 ist
wichtig für Kohle, 'habichvergessen' und Stahl. Oviedo ist die Hauptstadt, die hat die
Kathedrale, obwohl die in Aviles so aussieht, sie darf sich nicht so nennen.
Aviles ist drittgrößte Stadt und hat noch 81000 Ew.
Das Südende von Asturien sind
Berge, Pikes of Europe, Grenze zu Galizien ist ein Fluss namens Eo, 40% des countys ist Nationalpark, es gibt irgendwo uralte Höhlenmalereien.
Die Küste heißt Costa Verde, weil hier alles schön grün ist.
Die Küste heißt Costa Verde, weil hier alles schön grün ist.
8. Jh v. Nordafrika erobert,
711, Battle of Covadonga zurückerobert, christlich, war der erste Sieg gegen
die Mauren, aber nur für 200 Jahre.
Fischfang und Walfang mehrere
Jahrhunderte, bis 1722.
Luanco war Fischerdorf, jetzt
ist es eine Wohnstadt, wo die Leute woanders arbeiten, und ein Touristenort.
6000 Ew, im Sommer dreimal so viel.
Wir halten am Busbahnhof, Klostopp kostet schon mal 15 Minuten von der geplanten Stunde. Spaziergang.
Postkartenansicht, hübscher Ort, Kirche, es gab sogar einen Pin!
Im Dunst sehen wir unser Schiff.
| Luanco |
| ein Haus mit Rettungsringen ;-) |
| da gabs einen Pin |
| Iglesia de Santa Maria |
| der Palast nebenan, um einen Innenhof herum gebaut |
Im Dunst sehen wir unser Schiff.
Die Abfahrt hier verzögerte
sich natürlich um die 15 min. Besondere Kekse gibts hier. Mürbeteig, schmecken leicht wie
Weihnachten. Die Häuschen auf Stelzen dienen der Lagerhaltung, es ist feucht hier.
Nicht sehr weit bis Aviles, Großstadt, Industrie,
hat die Umwelt so verschmutzt, dass viele Leute krank waren, durch die Krise in den
1980ern wurden einige Fabriken geschlossen, Stadt wird verschönert, alles wird
besser. Arbeit: 50% im Service, 30% Industrie, 20% Farmer.
Oskar Niemeyer-Kulturzentrum, gebaut von dem berühmten Architekten.
Zeit bis halb 3, sie macht Führung, für die, die wollen. Die meisten wollen. Der Platz, wo unser Bus hält, war früher Hafen. Ein Fluss, der die Stadt teilte, ist jetzt unterirdisch.
Die Kirche, die sich nicht Kathedrale nennen darf. Sie heißt nach Thomas von Canterbury. Alle spanischen Kirchen sind ziemlich dunkel und riechen nach "alt". Die englischen gefallen mir grundsätzlich besser.
Ein umbauter früherer Marktplatz
Oskar Niemeyer-Kulturzentrum, gebaut von dem berühmten Architekten.
Zeit bis halb 3, sie macht Führung, für die, die wollen. Die meisten wollen. Der Platz, wo unser Bus hält, war früher Hafen. Ein Fluss, der die Stadt teilte, ist jetzt unterirdisch.
Ein umbauter früherer Marktplatz
| Palacio de Composagrado, beherbergte was mit Kunst. Im Eingang konnte man einen "David" stehen sehen. |
Kleine Runde durch die
Straßen zu den wichtigsten und ältesten Plätzen. Einige Läden stehen leer, über
Arbeitslosigkeit hat sie nicht gesprochen.
Der Jakobsweg führt auch hier entlang durch die alten Gassen.
Platz um die Ecke, neben noch einer Kirche
Hier ist alles dicht zusammen.
Essen ist unglaublich billig, ein dickes Plunderstück, ein Schinkenbrötchen, ein Kaffee zusammen nur 4,-€.
| Franziskanerkirche, die Älteste hier, gehörte zu einem Kloster. |
| Rathaus am Placa Espana |
Essen ist unglaublich billig, ein dickes Plunderstück, ein Schinkenbrötchen, ein Kaffee zusammen nur 4,-€.
19 grad; dunkle Wolken, aber
die tun nix, die wollen nur spielen.
Den
Cidre konnte Axel nicht probieren, den gabs nur in ganzen Flaschen. Und
ein Dreiviertel oder ganzer Liter mit so einem Alkohol-Gehalt, hätte
sich nicht gut ausgewirkt....
Pünktlich am Bus. Jetzt geht das Wifi mal, lange genug für den Blick in unsere Zeitung, was jetzt mit dem Unfall in der BASF
ist, wo die Unfallklinik vorsorglich zwei Stationen geräumt hat. Sie waren zum Glück nicht nötig, aber sonst ist bisher alles unklar.
Auf dem Rückweg lässt sie
asturische Musik laufen, dann muss sie nix erzählen, es will auch niemand mehr
was hören. Es klingt wie irisch, die hatten hier was mit den Kelten.
Von außen noch Schiff
fotografiert, dann rein und Gijon von hier aus.
Das ist aber bearbeitet:
Lust auf Obst – im ganzen Windjammer
sind nur ein paar Äpfel zu sehen, aber bevor ich sauer werden konnte, brachte einer
eine Schüssel geschnittene Melonen mit Ananas. Genau das brauchte ich.
Das ist aber bearbeitet:
Pause, sehr angenehm. Abfahrt
ist um 6.
Eine fette Schnake in der
Kabine! Wo ist die denn her? Ein blinder Passagier aus Galizien? Leider überlebt sie es nicht. Der Vorhang ist ihr Tod.
Essen ist wieder hervorragend, es
gab Sole, da wir erst nicht mehr wussten, was das genau ist, lernten wir einen
der Köche mit hoher Mütze kennen, der für den Dining Room auf Deck 5 kocht, ein deutscher
Sebastian aus Hamburg. Bis er kam, hatten wir uns wieder erinnert, dass es Seezunge ist, aber
es war nett, dass er extra aus der Küche kam. Die Seezunge war exzellent! Und
der Nachtisch auch wieder, und was die klaren Suppen angeht, schwebt Axel im 7.
Himmel.
Kein Vergleich zu dem
durchschnittlichen Essen im Expeditionsschiff.
Direkt nach dem Besuch vom Koch empfiehlt unser Juan eine Galleytour, die nicht öffentlich angeboten wird. Sie ist am Seetag mittags, kostet 35,- pP, nach der Führung mit einem guten Essen in
einem Spezialitätenrestaurant, mit Champagne und so.... da kriegt mein Mann doch
glänzende Augen, obwohl wir die Kundensucher immer erfolgreich verjagen. Wir
haben es gebucht. Noch ein Termin für den Seetag, der wird voll.
Außerdem haben wir da noch eine
Einladung cordially invited für die crown & anchor members, Seetag um 19:45,
also zwischen Essen und Theater.
Die Filmcrew ist wieder
aktiv, kurzes Schwätzchen mit einer vom Set. Die haben geschätzt einen 14 Std.
Tag, aber am Seetag frei. Da es so angelegt ist, dass Leute drauf sind, sind
wir auch mal wo entlang gelaufen, wo wir sicher im Bild waren, wenn sie es
nehmen würden. Aber sie haben noch ein geschätztes 386. Mal gedreht, waren nämlich schon
vor dem Essen an der Szene, und hinterher immer noch.
Rumgestromert, einen
angesprochen wegen tanzen, dass Ballroom dancing gar nicht geht, und wie sie
sich das auf dem Handtuch im Boleros vorstellen, ja, es gäbe doch morgen einen Chacha Kurs und am Seetag auch einen für Walzer; und irgendwann mal die Möglichkeit zu tanzen vom Band.
Wetten, dass das mit einem Termin kollidiert?
Oben in der Lounge vorbeigeguckt, draußen ist dunkel, man
sieht nix; Saft im Windjammer geholt, ins Theater, eine Sängerin Jen Jayden aus
Maryland, tolle Stimme, 35 Min.
Im Pub haben wir draußen einen Platz gekriegt, Axel dazu ein schönes Guiness, bis mir jemand von einer dicken britischen
Familie mit ebenso dickem Kind (sorry, das ist ein Erkennungsmerkmal) einen
Sekt mit was drin von hinten gegen die Hose spritzten, zweimal "sorry it was an
accident", dann sind sie sehr schnell verschwunden. Nix mit Reinigung übernehmen
oder so...
Ich habe sie mal im Waschbecken gewaschen und es rausgekriegt.
Ich habe sie mal im Waschbecken gewaschen und es rausgekriegt.
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