plus:
Essen immer super! Keine Klagen, alles toll.
Kabine klasse groß, oben neben Ausgang, gefiel mir sehr gut, sehr ruhig, abgesehen vom Wasserdruck, was andere vermutlich kaum registrieren.
Es war überhaupt nicht kalt im Schiff! Selbst im Theater hat es kaum gezogen. Nicht wie drüben, wo man sich immer im Kühlschrank aufhält. Drei Daumen hoch!!!
Wenn man was bemängelt, kümmern sie sich sofort.
Nichts ist irgendwie negativ aufgefallen wie Rost, Dreck, was nicht in Ordnung, ...
Waschi-waschi war nicht so strikt, man fühlte sich nicht gedrängt.
minus:
Es ist eine einzige Verkaufsveranstaltung. Aber das ist nix neues...
Port Info ist keine Info, sondern Ausflugswerbung.
Das Future Cruise Departemant war so mit Scheuklappen, dass ich besser Reisen verkaufen könnte.
Ballroom Dancing hatten sie weggelassen, und die Alibi-Veranstaltung in Le Havre zur Dinner-Zeit kann man nicht zählen.
Wein und andere Getränke sind viel zu teuer. Bier war noch ok mit 6 $ +x für ein Großes.
Der Griff vom Koffer ist zwischen Kabine und Terminal abgerissen, mal sehen, was da passiert.
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Von Anlegemanövern merkt man hier oben gar nix. Es ist einfach nur ruhig.
Um 4 Uhr war ich
schon mal wach, da sind wir noch gefahren, aber um 5:40 lagen wir schon fest,
umgedreht und unbemerkt.
Der Morgen war ganz
normal, kein Zeitdruck, die geschenkte Stunde hat dafür gesorgt. Frühstück war
etwas voller, so wie sonst um 9.
Fotos der anderen
Schiffe weiter hinten sind nicht möglich, zu neblig.
oder doch?
oder doch?
| Arcadia |
| Braemar mit Babsi drauf |
7:30 waren wir beim
Restaurant, unser Sammelplatz, auf Schirm wird angezeigt, dass wir durchgehen
dürfen. Koffer steht nicht in Reihe 17, ooooch, eine Frau gegriffen, die uns in
eine Ecke brachte mit den Koffern ohne Banderolen, aha, sie ist abgegangen,
weil der Griff gerissen ist. Formular ausgefüllt, soll am Montag eine Nummer in
England anrufen, die sagen, was wir machen sollen. Mal sehen.
<Hab ich gemacht, ich soll zum Geschäft gehen und eine Bescheinigung holen, was eine Reparatur kosten würde und die per Email an den Kundenservice schicken. Dann bin ich zum Koffergeschäft, normalerweise machen die es nicht so herum, sondern sie reparieren und ich muss die Rechnung bei einer Versicherung einreichen. Hab es aber genau erklärt und Wunsch geäußert, dass ich es auf Englisch brauche und abgegeben. Warte auf Rückruf.>
<Hab ich gemacht, ich soll zum Geschäft gehen und eine Bescheinigung holen, was eine Reparatur kosten würde und die per Email an den Kundenservice schicken. Dann bin ich zum Koffergeschäft, normalerweise machen die es nicht so herum, sondern sie reparieren und ich muss die Rechnung bei einer Versicherung einreichen. Hab es aber genau erklärt und Wunsch geäußert, dass ich es auf Englisch brauche und abgegeben. Warte auf Rückruf.>
Um 8 Uhr an
Tankstelle gewesen, die übrigen 30£ vertankt, ab auf den Highway.
England ist grau, 8 Grad.
England ist bunt,
Indian Summer an der Autobahn. Aber wie schön!
Nebel, der weiter nach Osten sich lichtet.
10 Uhr ein Muffinstopp an einer guten Raststätte, wie sie hier alle sind, mit Spar dabei, mit
Wohnmobil könnte man sich hier voll versorgen, auch duschen.
Hier sind es nicht
mehr nur 7 Grad, sondern in der Sonne geht es hoch bis 13. In Kent ist es noch nicht so herbstlich gefärbt wie in der Mitte von England.
Passkontrolle in
Dover, müdes Durchwinken, die Deutschen wollen ja nur heim.
| Baustelle! |
250 km ruhiges Fahren bis hierher, 3 Std.
7 Reihen Pkws plus
die LKWs. Die Fähre wird heute rappelvoll.
Um 12:10 sind wir
immer noch draußen auf dem Parkplatz; macht hin, ich will doch Fotos von Cliff und blauem
Himmel machen, bevor es sich zuzieht....
Es ist mords was
los auf dem Ärmelkanal, aber keine Kreuzfahrtschiffe. Wifi klappt nicht. Wir
sind nur zum Essen während einem Schauer drin, sonst draußen.
Halb 4 im Auto. Ich
bin dran, schöne Straßen in Belgien, nicht zu voll, schlafe aber fast ein,
geht nicht so lange, wie ich will, später wieder... dafür kriege ich nach dem Ausruhen
den Rest noch ins Ipad eingetippt, bis es dunkel ist.
| Brüssel |
| Indian Summer in Belgien |
Noch in Belgien
zeigt die Tankanzeige, dass es bis nach Deutschland eng werden könnte, weil da
erst mal die Tankstellen dünn gesät sind. Bis Bitburg ist noch weit.
Irgendwo steht an
der Autobahn ein großes Schild: nach 8 km abfahren, da gibt’s eine
Tankmöglichkeit. Das tun wir. Die Tankstelle ist ohne Menschen, nur ein paar
Zapfsäulen mit Kärtchen zu aktivieren. Funktioniert alles. Dann bin ich wieder
dran. Inzwischen ist es dunkel. Und jetzt folgt das Abenteuer der Reise, was bei Heidi die Bahnfahrten sind...
Wir fahren das
Stück wieder zurück, die Tussi erzählt was von Kreisverkehr, aber da ist nix,
keine Auffahrt, hier war nur eine Abfahrt. Dann sagt sie: dort rechts und dann
bald wieder rechts reinfahren. Sie will uns auf einem anderen Weg zur nächsten
Auffahrt lotsen. Wo wir abbiegen, ist ein enger Weg und am Anfang steht ein
Schild: Sackgasse in 1000 m. Rechts und links ein Haus, sonst nix! Ich meine,
solche Schilder haben ihre Berechtigung. Aber mein Mann meint, die Tussi hat
gesagt, in 900 m rechts abbiegen, ich soll da reinfahren. Weil es anders sicher
eine Diskussion gegeben hätte, dass es da doch möglich gewesen wäre und es wäre
doch sicher einfach und kürzer gewesen, bin ich brav und fahre. Nach 100 m wird der Weg zum
ungeteerten Feldweg. Nach ein paarhundert weiteren Metern beginnt der Wald, mit
großen Pfützen in den Spurrillen. Nee, da sind wir definitiv falsch. Mann
meint: fahr einfach weiter. Ok, es gibt auch nur die Alternative, rückwärts
wieder raus zu fahren, aber der Weg ist eng und es ist dunkel. Die Büsche
schleifen inzwischen rechts und links am Auto entlang, hier ist seit Jahren
niemand mehr entlang gefahren, das ist klar. Fahr mal weiter. Die größeren
Pfützen umgehe ich, wenn er außen Kratzer am Auto hat, ist das nicht unser
Problem…
Da, wo wir nach 900
m rechts abbiegen sollen, ist das Dickicht besonders dicht und es steht so eine
bzw. zwei großen Pfützen, dass ich Angst habe, dass das Auto darin
steckenbleibt, mitten im dunklen Wald, irgendwo in Belgien. Nach links geht ein
Stück Weg, so dass ich hier vorsichtig drehen kann, ohne in die tiefe Pfütze
reinzufahren. Und dann fahre ich wieder zurück, wir haben somit überprüft, dass
das Sackgassenschild berechtigt da steht. Wie gut, dass ich immer fast am Wald wohne und nicht eine Großstadtpflanze bin....
Wieder zurück, über
die Autobahn, wieder zur Tankstelle und vorbei, und dann ist klar, was sie mit
Kreisverkehr meinte – wir hätten da weiterfahren müssen. Dann kommt auch nach
ein paar km eine Auffahrt.
Schöne leere
Autobahn, müde Augen, wir fahren einfach weiter…. Tauschen nochmal vor KL, dann
sind wir gegen halb 10 da. Und müde.
Schöner Urlaub.
Schöner Urlaub.