Bei Bitburg wollten wir
nochmal kostenlos tanken, aber die Abfahrt war gesperrt. Belgien naht. Bei
einer der nächsten war eine Total-Tankstelle angezeigt, wir mussten dazu 9 km
durch die schönen Eifeldörfer fahren, eng, zickzack, um dann festzustellen,
dass es zu einer Raiffeisen geworden war, die ist nicht kostenlos. Hat 15 min
gekostet. Zurück zu A60.
In Verviere fährt man fast
auf den Dächern der Häuser, die Autobahn ist so reingequetscht.
Bei Lüttich
Tankstellen/Klo-Stopp, dann war ich dran. Zuerst konnte ich ein paar km
abspulen, mit meiner Lieblings Reisegeschwindigkeit von 125,5 km/h, dann kam
Brüssel. Brüssel hat viele Brücken. Eine halbe Runde rund um Brüssel stauen, kostete
mindestens eine halbe Std. Und was war? Egal, auf welcher Spur ich es mir
gemütlich gemacht hatte – es war die langsamste. Gibts denn sowas?!
Noch ein bisschen Cruisen mit
vielen anderen bei erlaubten gut 120, dann reichte es. Hinter Gent erneuter
Wechsel, der Rest fließt. Die Ankunftszeit (die daheim mit 17:40 angezeigt
wurde) rückte von 19:00 Zurück auf 18:50, das reicht!
Flachland.
Plötzlich zeigte das Navi 0
an, - es war der Grenzübergang, sowie eine Straßensperrung. Wir sind trotzdem
weitergefahren, es war eine einspurige Baustelle ohne Anzeichen von Arbeit, am
Ende rechts raus durch einen Kreisel und wieder drauf. Die spinnen, die
Franzosen.
19 Uhr da für die 20-Uhr-Abfahrt,
perfekt. Alles sehr großzügig angelegt.
Und dann gab‘s große Augen.
Die Zeit des freien Reisens ist definitiv vorbei. Calais ist nicht weit weg.
1. Erste Kontrolle, Ticket
vorzeigen, ganz normal, dauerte nur mehr als lange 5 min. Sogar Wechsel der Angestellten während der
Bearbeitung, vor uns und bei uns..
2. Dann Zoll, Pass zeigen,
eins weiter fahren, 3. zu fünf jungen Männern, mit Maschinengewehren bewaffnet,
die in den Kofferraum und auf die Rücksitzbank gucken wollten. Ey, die Kinder
sehen so nicht gut aus, die sollten in dem Alter lieber gestylt in die Disco
gehen! Das waren die Franzosen. 4. Wir durften weiter, 100 m. Passkontrolle der
Engländer, sehr höflich. Und 5. ein letzter Stopp, diesmal nur noch zwei mit
Gewehren, männlich und weiblich, die auch noch in den Kofferraum und auf den
Rücksitz gucken wollten, dann waren wir im Hafen. Wobei zwischen den Franzosen
mit MG und den beiden Englischen mit MG kaum einer eine Chance hat, noch ins
Auto zu klettern.
Unsere Freiheit ist nicht
mehr so wie in den letzten 30 Jahren. Heute würde ich sicher nicht mehr mit
einem abgelaufenen Personalausweis nach England einreisen dürfen! (in echt passiert,
vermutl. in 2004).
Warten in Linie 31. Nach dem
Ausladen der Fähre reinfahren, nicht gequetscht, nur halb mit Pkws gefüllt.
Die haben hier ca 14 Grad und
einige Viecher hier rumfliegen.
Bild vom Schiff geht leider
nicht mehr, es wird grade dunkel und es ist versteckt.
Dover Seaways, Abfahrt
pünktlich um 8 Uhr. Ruhig, 2 Std, schöne Aussicht, Axel hat Hunger, Pommes und
Bier 6,-€. Gegenschiff im Dunkeln, sehr übersichtliches Schiff, Parken auf Deck
5, alles für Paxe auf Deck 6, Shop gar nicht besucht. Erst nach dem Anlegen
darf man runter zum Auto, gekennzeichnete Auf- bzw Abgänge, rot, grün oder blau, easy.
Ganz langsames Internet, MarineTraffic geht grad so, 10 Uhr da, = 9 Uhr, Licht
umstellen auf englisch, Auto kann das ohne Abkleben, 20 min bis wir runter
können, obwohl so wenige drauf sind.
Dover hat eine ewige
Baustelle am Wasser entlang, aber wir finden zum Haus, Clare House Folkstone Street.
Wie erwartet typisch englisch, alt, renoviert, div. weitere Arbeiten sind immer nötig.
Schlechte Nachricht: es gibt
kein Frühstück, kitchen broke down yesterday, wieso glaube ich ihm das nicht? Unten
am Kreisel gäb‘s Cafés. 35 Pfund bar bezahlt,
Zimmer oben Nr. 7, wie erwartet, aber kalt, und kein Bier für Axel weit und breit, schlecht, wobei man das ahnen konnte, aber gut ist, dass Wasserkocher und Nescafé da sind, Tee habe ich dabei. Hübsch eingerichtet mit rot und neuen Handtüchern, die nicht saugen.
Zimmer oben Nr. 7, wie erwartet, aber kalt, und kein Bier für Axel weit und breit, schlecht, wobei man das ahnen konnte, aber gut ist, dass Wasserkocher und Nescafé da sind, Tee habe ich dabei. Hübsch eingerichtet mit rot und neuen Handtüchern, die nicht saugen.
Schild an Duschwand, dass man erst mal laufen lassen muss, habe ich
bei den Bewertungen schon gesehen. Ich schlafe mal, es gibt nichts weiter zu tun.
Axel hat 300 Mb freies
Internet von 1&1. Ich nicht, obwohl ich im Monat mehr bezahle, ?, wo ist die
Gerechtigkeit?
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